Prototyping-Methoden

Mit Prototyping testen Sie Ideen vor der Umsetzung

Prototyping bietet kostengünstige Möglichkeiten, Designideen zu testen, bevor programmiert wird. Ob anhand von Scribbles oder klickbaren Dummies, diese Methoden sparen Geld, sind einfach und liefern wertvolle Usability-Daten zu Beginn des Projekts.

Paper-Prototyping

Paper-Prototyping beschreibt die Arbeit einer Gruppe mit Designentwürfen für eine Website in Form von groben Skizzen. User Interfaces werden dabei ohne Programmieraufwand modelliert und mit echten Nutzern getestet.


Der Testleiter stellt der ausgewählten potenziellen Nutzergruppe Aufgaben, die sie mit der neuen "Software" lösen sollen. Ausgehend von einer Startmaske beschreibt der Nutzer nun spontan, was er tun möchte und was er zu sehen erwartet. Der Testleiter übernimmt die Rolle der Software, indem er Maskenwechsel durchführt beziehungsweise Komponenten einblendet oder wieder entfernt. Durch die Verwendung von Papier als Informationsmittel ist diese Methode äußerst flexibel und kostengünstig.

Screenskizzen

Mit Screenskizzen werden, idealerweise in einem sehr frühen Stadium des Entwicklungsprozesses, Scribbles erstellt, die den grundsätzlichen Aufbau einer Website oder Software simulieren. Es werden Prototypen eines Produktes auf dem Papier oder am Rechner geschaffen, die das spätere Screendesign darstellen. Diese Skizzen visualisieren das generelle Konzept und sind ein sehr wichtiger Bestandteil zur Beurteilung der Benutzerfreundlichkeit einer Anwendung.

Mock-Up

Ein Mock-Up hingegen ist schon etwas virtueller. Der Screendesigner entwickelt - ohne Programmierkenntnisse - klickbare Prototypen einer Anwendung. Interaktive Designkonzepte klickbar zu realisieren, erspart sehr viel Zeit und Geld. Per Drag & Drop werden Elemente verschoben, hinzugefügt oder entfernt. Durch die Arbeit mit Mock-Ups wird bereits vor der Programmierung überprüft, ob alle Kundenwünsche verstanden und umgesetzt wurden.

19.12.2011